Arbeitspakete

Arbeitspaket A

Entwicklung einer Gesamtstrategie in der Lehrer*innenbildung

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Dr. Katharina Heider

Das Arbeitspaket A fokussiert auf die „Entwicklung einer Gesamtstrategie zur Digitalisierung in der Lehrer*innenbildung“. In einem moderierten und strukturierten Prozess werden dafür bereits begonnene Maßnahmen, laufende Projekte und zu entwickelnde Vorhaben zur Digitalisierung in der Lehrer*innenbildung an der MLU Halle-Wittenberg in eine universitätsweite Gesamtstrategie überführt.

Das Vorhaben wird im Prozess einer konsensualen Abstimmung mit allen Fachdidaktiken, Fach- und Bildungswissenschaften durchgeführt, eine strukturelle Einbettung in vorhandene und zu schaffende personelle und infrastrukturelle Ressourcen wird angestrebt.

Die zu entwickelnde Gesamtstrategie bildet einerseits den Rahmen und die Grundlage für die Verankerung des Themas Digitalisierung in allen Bereichen der Lehrer*innenbildung. Andererseits ermöglicht sie perspektivisch die Verstetigung der mit dem Projekt DikoLa entwickelten Konzepte, Maßnahmen und Strukturen.

Arbeitspaket B1

Professionalisierung der Lehramtsstudierenden

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Claudia Hoffmann Sarah Stumpf

Die Professionalisierung der Lehramtsstudierenden bildet den Schwerpunkt des Arbeitspakets B1 und zugleich ein Kernanliegen des Gesamtprojekts. Hierfür kombiniert das Arbeitspaket fakultative und verbindliche Angebote für die Studierenden, um sie in ihrem individuellen Kompetenzerwerb zu unterstützen. Die angehenden Lehrkräfte sollen sich dabei sowohl theoretisch als auch praxisorientiert mit den Möglichkeiten des digitalen Lehrens und Lernens auseinandersetzen.

Die Einrichtung eines digitalen Lernlabors bietet den Studierenden die Möglichkeit, selbstständig und produktiv digitale Methoden, Werkzeuge und Lerngegenstände für den eigenen Unterricht kennenzulernen, auszutesten und für die jeweiligen fachlichen Anforderungen anzupassen. Die Angebote des digitalen Lernlabors werden durch ein breit gefächertes Workshopangebot flankiert, in dem Studierende gemeinsam digitale Produkte erstellen und sich kritisch mit deren Einsatzszenarien austauschen können.

Darüber hinaus werden Seminarkonzepte konzipiert, erprobt und evaluiert, die langfristig in einem Grundlagenmodul für digitales Lehren und Lernen für alle Lehramtsstudierenden verankert werden sollen.

Arbeitspaket B2

Professionalisierung der Lehrenden

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Andreas Kasperski Paula Kofahl

Die digitale Kompetenzentwicklung der Lehrenden in der Lehramtsausbildung ist Schwerpunkt des Arbeitspakets B2. Dabei werden Lehrende in den für die Lehramtsausbildung relevanten Bereichen der Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften durch Qualifizierungs- und Beratungsangebote bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lehr-Lernkonzepte unterstützt und begleitet. 

In individuellen Beratungen werden Lehrende entsprechend ihrer fachspezifischen Anforderungen über geeignete digitale Lehrformate informiert. Durch begleitende Qualifizierungsangebote wird der Erwerb digitaler Kompetenzen und somit die flächendeckende Verankerung multimedialer Lehr-Lernangebote in der Lehrer*innenbildung aktiv unterstützt. Die interdisziplinäre Vernetzung von Lehrenden in der Lehramtsausbildung fördert schließlich den Austausch über innovative Lehre und die Implementierung digitaler Elemente in der Praxis. Zudem werden im Rahmen der Begleitforschung digitale Lehr-Lernkonzepte hinsichtlicher ihrer Lernwirksamkeit evaluiert.

Das Arbeitspaket B2 unterstützt den Einsatz innovativer Lehr-Lernkonzepte und -methoden in der Lehramtsausbildung an der MLU. Zusammen mit dem Fokus Studium und dem Fokus Schulpraxis fördert das Projekt „DikoLa – digital kompetent im Lehramt“ damit nachhaltig den Erwerb digitaler Kompetenzen in allen Phasen der Lehrer*innenbildung in Sachsen-Anhalt.

Arbeitspaket C

Vernetzung durch Theorie-Praxis- und Praxis-Theorie-Transfer

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Ines Bieler

Im Arbeitspaket C  liegt der Schwerpunkt auf der Vernetzung der Phasen der Lehrer*innenbildung. Durch die gezielte und systematische Verknüpfung von Studierenden, Referendar*innen und aktiven Lehrkräften wird die Relevanz von Theorie- und Praxisbezügen über alle Abschnitte der Lehrer*innenbildung hinweg deutlich und die Vorteile der phasen- und institutionsübergreifenden Verflechtung für alle Beteiligten spürbar.

Um dies zu leisten, werden vor dem Hintergrund der digitalen Transformation im Bildungsbereich entsprechend den verschiedenen Bedürfnissen der unterschiedlichen Phasen Projekte etabliert, die einen Austausch sowohl von Theorie als auch von praktischen Erfahrungen unterstützen und institutionalisieren.

Arbeitspaket D

Evaluation und internes Monitoring

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René Barth

Alle Maßnahmen des Projektes DikoLa werden sowohl evaluiert als auch einem internen Monitoring unterzogen – inhaltlich zusammengefasst im vierten Arbeitspaket „Projektevaluation. Diese ist als quantitative Studie angelegt, um einen breit gefächerten Überblick über den Erfolg der implementierten Maßnahmen zu erhalten. Auf Basis eines zu entwickelnden Kompetenzrasters soll das Gesamtkonzept mit drei Befragungen empirisch unterstützt und in seiner Wirkung evaluiert werden.

Nach dem Meilensteinplan wird zu Projektbeginn die Ausgangslage zum Stand der Nutzung digitaler Medien für das Lehren und Lernen, den Einstellungen gegenüber der Verwendung digitaler Medien in der (zukünftigen) Lehre und den Zielvorstellungen digitaler Lehre von Lehrenden und Studierenden im Lehramt als quantitative Grundlage zur Entwicklung des Gesamtkonzeptes erhoben. Im weiteren Verlauf wird nach Verabschiedung der Digitalisierungsstrategie eine zweite Erhebungswelle sowie nach Abschluss der Implementierung eine abschließende Evaluation durchgeführt. Ziel der quantitativen Begleitforschung liegt in der Sichtbarmachung möglicher Veränderungen von Werthaltungen zum Einsatz digitaler Medien in Bildungsprozessen, sowohl von Lehrenden als auch von Lehramtsstudierenden. Darüber hinaus werden einzelne Projektmaßnahmen und konkrete Lehr- und Fortbildungsangebote durch quantitative wie qualitative Verfahren formativ evaluiert, um die Qualität der Projektangebote zu sichern bzw. fortwährend zu optimieren. Diese durchaus klassische Projektevaluation und -verwertung wird ergänzt durch die Begleitforschung der Promotionsvorhaben in den Fachdidaktiken, welche die Evaluation und Wirkungsforschung der zu entwickelnden fachspezifischen, innovativen Lehr-Lernarrangements umfasst (B2). Mittels des internen Monitorings werden Arbeits- und Zeitpläne sowie die geplanten Meilensteine mit dem jeweils erreichten Ist-Stand abgeglichen und an die Projektleitung rückgemeldet.